Handball im VfL Oldesloe
1981/82 Weibliche Jugend A
Freitag, 31. Juli 1981
VfL Handballmädchen brachten „Riesenpott“ mit nach Hause
(js). Auf eine eigentlich für sie typische Art hat sich die weibliche Handball-A-Jugend-Mannschaft des VfL Oldesloe bei den Sponsoren ihrer Kanada-Reise bedankt: Von jenseits des „großen Teichs“ brachten sie jetzt den wohl bisher größten Pokal in der VfL-Vereinsgeschichte mit in die Travestadt.
Begonnen hatte die Fahrt, für die die VfL-Mädchen aus der Bevölkerung sowie zahlreichen Firmen, zahlreiche Spenden erhalten hatten, mit Strapazen. Per Reisebus ging es am 2. Juli von Bad Oldesloe nach Frankfurt. Von Frankfurt aus „jetteten“ die zwölf Mädchen, die von Trainer Ulli Meyer und Team-Manager Manfred Fandrey begleitet wurden, nach Amsterdam, von wo aus es mit einer DC 10 in Richtung Kanada ging.
Um 15.10 Uhr Ortszeit wurden die Oldesloer schließlich in Edmonton von Ed Grenke, dem Beauftragten des gastgebenden Alberta Handball Team Association Edmonton, empfangen. Im Gegensatz zu den weiteren Reisetagen war der weitere Nachmittag verständlicherweise ohne Programm. Zunächst war nach der Busreise sowie nach dem neunstündigen Flug eine Ruhepause angesagt.
Bereits am nächsten Morgen waren die Mädchen wieder fit und schauten sich erst einmal die Ortschaft Edmonton genauer an. Am Nachmittag ging es dann geschlossen zu einer privaten Einladung bei dem Beauftragten des gastgebenden Vereins.
Nach einem weiteren „Urlaubstag“, an dem die VfL-Handballerinnen das berühmte Rodeo in Calgary besuchten, begann dann am Sonntag, dem 5. Juli, der sportliche Teil der Reise. In Calgary standen die Handball-Mädchen mehreren kanadischen Mannschaften zu einem Kräftevergleich gegenüber.
Trotz der niedrigen Temperaturen und des ungewohnten Freiluft-Rasenplatzes begann das Turnier für sie recht gut. Besser als in der Vorrunde konnte es eigentlich nicht mehr laufen. So entschieden die VfL-Mädchen die Begegnung mit der Mannschaft Edmonton II klar mit 7:0 Toren für sich. Dabei konnte Andrea Güldenpfennig fast alle Treffer mit Tempogegenstößen erzielen.
Gegen Calgary II und Banff SC hatten die Oldesloerinnen etwas mehr Mühe, konnten aber beide Spiele trotzdem mit 2:1 beziehungsweise 4:1 gewinnen. Damit war die Truppe von Trainer Ulli Meyer in die Zwischenrunde gelangt.
Dort mußten die Oldesloerinnen über die volle Spielzeit gegen den Viking Sport Club Calgary antreten. Zunächst mußten die Mädchen dabei einen 0:1-Rückstand hinnehmen, konnten aber bereits nach zwei Minuten durch Andrea Güldenpfennig ausgleichen. Mit einem Sprungwurf brachte kurz darauf Anja Bünger den VfL mit 2:1 in Führung. In den folgenden Minuten zog der VfL auf 5:3 davon. Bei diesem Spielstand hielt Martina Pusch einen Siebenmeter.
Im Gegenzug erhöhte Andrea Struppek auf 7:3. Katja Schoppenhauer war kurze Zeit später zum 8:3 erfolgreich, Susanne Paetz schloß einen Angriff mit dem 9:3 ab. Zur Pause stand es schließlich 11:6 für den VfL.
In der zweiten Spielhälfte kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Per Siebenmeter und mit einem sehenswerten Heber erhöhten Kirstin Timm und Katja Schoppenhauer anschließend auf 14:8. Dabei ließen sich die Spielerinnen auch nicht von zwei Gegentoren zum 14:10 beeindrucken, sondern setzten ihr druckvolles Spiel fort. Mit einem verwandelten Siebenmeter stellte Maren Boddien den äußerst beruhigenden Fünf-Tore-Vorsprung her. In der Schlußphase des Spiels drehten die VfL-Mädchen nochmals auf und stellten das deutliche 19:11-Endergebnis her.
Nachdem Martina Pusch bereits in der ersten Halbzeit eine fehlerfreie Partie zwischen den Oldesloer Pfosten geboten hatte, zeigte Anke Petersen, die in der zweiten Hälfte zum Einsatz kam, eine hervorragende Leistung. Mit vier Toren war Katja Schoppenhauer in dieser Begegnung die erfolgreichste Werferin im Team der Blau-Weißen. Andrea Güldenpfennig (drei), Anja Bünger (zwei), Susanne Paetz (drei). Andrea Struppek (zwei/einen Siebenmeter) Wiebke Rickert (drei), Kirstin Timm (ein/einen Siebenmeter) sowie Maren Boddien (ein/einen Siebenmeter) erzielten die restlichen Treffer. Mit diesem Sieg hatte sich der VfL für das in Edmonton stattfindende Finale qualifiziert, das zwei Wochen später ausgetragen wurde.
Diese zwei Wochen vergingen für die Handball-Mädchen aufgrund des umfangreichen Besuchs- und Trainingsprogramms fast schneller, als sie sich wünschten. So standen unter anderem mehrere Museumsbesuche und Tagesausflüge auf dem Kalender. Außerdem trainierte die Mannschaft regelmäßig und nahm zudem an Freundschaftsspielen teil.
Am Sonntag, dem 19. Juli fand schließlich in Edmonton das Endspiel um den begehrten Pokal statt. Gegner in dieser Partie war der Tornado Handball Club Edmonton.
Bei den sehr hohen sommerlichen Temperaturen hatten es beide Teams in dem Spiel recht schwer. Dabei erwischte der VfL vor großer Zuschauerkulisse den besseren Start. Aus der zweiten Reihe erzielten Andrea Güldenpfennig, Anja Bünger und Susanne Paetz bereits in der Anfangsphase eine deutliche 6:2-Führung für den VfL. Nachdem die Heimmannschaft zwischenzeitlich auf 6:4 aufgeholt hatte, erzielte Andrea Güldenpfennig mit einem gekonnten Freiwurftrick das 7:4, dem der Anschlußtreffer zu 7:5 durch Edmonton bis zur Pause folgte.
Nach dem Seitenwechsel konnten die Gastgeber das Spiel ausgeglichener gestalten. Sicher war das eine Folge der Umstellung der Edmontoner Abwehrreihe, die den Oldesloer Rückraum nahezu wirkungslos machte. Somit kamen die „Platzdamen“ dann auch auf 6:7 an die VfL-Mädchen heran, mußten aber im Gegenzug das 8:6 einstecken. Durch einen Siebenmeter erzielte Edmonton das 8:7, was Andrea Güldenpfennig mit ihrem Wurf zum 9:7 „beantwortete“.
Die Schlußphase wurde dann nochmals sehr spannend. Zwar erhöhte der VfL auf 12:9, doch konnte die Mannschaft ein stetiges Aufkommen der Gastgeber, die bis auf 11:12 herankamen, nicht verhindern. In diesem Spielabschnitt wurde Anke Petersen zur wichtigsten Stütze des VfL. Sie schien im Tor nahezu unüberwindlich und hielt ihr „Gehäuse“ von gegnerischen Treffern rein. 30 Sekunden vor Spielende kam dann schließlich die Entscheidung. Andrea Struppek verwandelte einen Elfmeter für ihre Mannschaft sicher zum 13:11 und damit zum Turniersieg.
Die Tore für den VfL erzielten: Andrea Güldenpfennig (vier). Anja Bünger (drei), Susanne Paetz, Andrea Struppek, Meike Schäfer, Kirstin Timm, Katja Schoppenhauer und Maren Boddin (je ein). In der ersten Spielhälfte zeigte Martina Pusch im Tor des VfL eine einwandfreie Leistung.
Bei der im Anschluß an die Spiele stattfindenden Siegerehrung erhielten die VfL-Spielerinnen je eine Medaille, einen Wimpel sowie den wohl größten Pokal in der Geschichte des VfL durch den Gastgeber Ed Grenke überreicht.
STORMARNER TAGEBLATT vom 31.7.1981
Sonntag, 16. August 1981
Auch in neuer Formation schon wieder in guter Form
VfL-Handballmädchen in Altenholz Dritte
(mth). Die weibliche Handball-A-Jugend des VfL Oldesloe, die in den letzten Jahren mit vier Landesmeistertiteln, zwei norddeutschen, zwei Deutschen Meistertiteln und zwei norddeutschen Vizemeisterschaften so außerordentlich erfolgreich war, hat in neuer Formation – einige der Leistungsträgerinnen wie Andrea Güldenpfennig, Andrea Struppek, Wiebke Rickert und Susanne Paetz mußten aus Altersgründen die Mannschaft verlassen – ihren ersten Test für die neue Saison erfolgreich bestanden.
Die nach wie vor von Ulli Meyer trainierte Truppe, der Erfolgscoach trainiert in dieser Saison bekanntlich ja auch die Damenmannschaft des VfL, belegte bei einem gut besetzten Pokalturnier des TSV Altenholz den dritten Rang unter zehn Mannschaften.
In der Vorrunde blieben die Oldesloerinnen ungeschlagen. Gegen Gastgeber TSV Altenholz siegten sie zum Auftakt deutlich mit 10:3, mit dem TSV Owschlag hatten sie anschließend bei einem 5:4-Sieg erheblich mehr Mühe, um dann gegen ETV Kiel (13:5) und AMTV Hamburg (11:3) wieder deutlich die Oberhand zu behalten.
Im Halbfinale ging es dann gegen den Oberligarivalen TS Riemann Eutin, der sich nach spannendem Spielverlauf mit 6:4 gegen den VfL durchsetzen konnte. Spielentscheidend war dabei ein verworfener Siebenmeter bei einem 3:4-Rückstand.
Die Stormarnerinnen verpaßten damit die Gelegenheit zu einer Revanche gegen den deutschen Vizemeister TuS Alstertal. der sich im anderen Halbfinale klar durchsetzte und auch im Endspiel triumpfierte. An den Alstertalerinnen war der VfL in der letzten Saison bekanntlich im Finale um die Norddeutsche Meisterschaft gescheitert.
Im Spiel um den dritten Platz trafen die Schützlinge von Trainer Ulli Meyer erneut auf den TSV Owschlag, der diesmal mit 8:6 ein wenig klarer geschlagen werden konnte. Die Tore warfen für den VfL in diesem Turnier Meike Schäfer, Katja Schoppenhauer (je 12), Kirstin Timm (10), Bettina Witten (7), Heinke Juds (5), Sonja Plath (3) und Kerstin Steffek (2). Im Tor kamen Martina Pusch und Anke Petersen zum Einsatz, die ihre größte Tat im ersten Spiel gegen Owschlag vollbrachten, als sie je einen Siebenmeter abwehrten.
STORMARNER TAGEBLATT vom 20.8.1981
Dienstag, 25. August 1981
SV Hamberge/Hansfelde – VfL Oldesloe wJA 5:23
(mth). … Nicht untätig war am Wochenende die weibliche A-Jugend, die anläßlich der Einweihung der neuen Sporthalle in Hamberge weilte und, ohne viel Widerstand überwinden zu müssen, den SV Hamberge/Hansfelde mit 23:5 schlug, Meike Schäfer (7), Bettina Witten (5), Katja Schoppenhauer (4), Kerstin Steffek (3), Kirstin Timm und Sonja Plath (je 2) warfen dabei die Tore für den VfL.
STORMARNER TAGEBLATT vom 25.8.1981
Freitag, 28. August 1981
(mth). … Die andere Truppe von Trainer Ulli Meyer, die weibliche A-Jugend, weilte am letzten Wochenende nach ihrem Freundschaftsspiel beim SV Hamberge/Hansfelde noch bei einem Pokalturnier des VfL Geesthacht und konnte sich dort den Turniersieg sichern. In der Vorrunde schalteten die Oldesloerinnen TSV Schwarzenbek II (7:0), SV Lauenburg (2:0), und VfL Geesthacht II (10:1) aus und konnten sich trotz einer überraschenden 4:5-Niederlage gegen AMTV Hamburg den Einzug ins Halbfinale sichern.
Im Halbfinale trafen die Stormarnerinnen dann im spannendsten Spiel des Turniers auf den niedersächsischen Oberligisten MTV Soltau, der erst nach Verlängerung mit 5:4 besiegt wurde. Im Endspiel war dann wieder der AMTV Hamburg Gegner des VfL. Die Oldesloerinnen hatten aus ihrer Vorrundenniederlage gegen diesen Gegner die richtigen Schlüsse gezogen und sicherten sich mit einem klaren 5:0-Erfolg den Turniersieg.
Die Tore für den VfL im Verlauf des Turniers erzielten Meike Schäfer (11), Kirstin Timm, Kerstin Steffek (je 7), Katja Schoppenhauer (5) und Bettina Witten (3).
STORMARNER TAGEBLATT vom 28.8.1981
Sonntag, 30. August 1981
Kaltenkirchener TS – VfL Oldesloe wJA 9:10 (4:6)
Die VfL-Mädchen haben die ersten Punkte „im Sack“
Mühevoller 10:9-Erfolg bei TS Kaltenkirchen
(mth). Langsam aber sicher kommt auch die neue Saison im Hallenhandball wieder auf Touren. Als erste Mannschaft der Handballabteilung des VfL Oldesloe hatte das Aushängeschild der Abteilung, die weibliche A-Jugend, ein Punktspiel in der schleswig-holsteinischen Oberliga zu bestreiten.
Die neuformierte Mannschaft hatte in Kaltenkirchen ihre erste Prüfung zu bestehen und kam dabei zu einem 10:9 (6:4)-Erfolg über die aufgestiegene Kaltenkirchener Turnerschaft. Das erste Punktspieltor für die VfL-Mädchen erzielte schon nach wenigen Minuten Meike Schäfer. Nach dem prompten Ausgleich und einem von Bettina Witten verworfenen Siebenmeter brachten dann Kirsten van der Heyden mit zwei Distanzwürfen und Katja Schoppenhauer den VfL mit 4:1 in Führung.
Wer geglaubt hatte, die Schützlinge von Trainer Ulli Meyer seien damit schon klar auf der Siegerstraße, sah sich aber im weiteren Spielverlauf getäuscht. Über einen 6:4-Halbzeitstand konnte der VfL seine Führung zwar zwischenzeitlich auf 8:4 ausbauen, aber dann riß plötzlich der Faden und die Gastgeberinnen konnten auf 8:8 gleichziehen. Im Endspurt aber hatten die Oldesloerinnen dann doch die besseren Nerven und siegten schließlich mit 10:9 knapp aber nicht unverdient.
Kirsten van der Heyden (4), Meike Schäfer (2), Katja Schoppenhauer, Kirstin Timm, Sonja Plath und Heinke Juds erzielten die Treffer für den VfL, für den ansonsten noch Martina Pusch, Anke Petersen, Kerstin Steffek, Bettina Witten und Birte Jüttner zum Einsatz kamen. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 1.9.1981
Mittwoch, 9. September 1981
Handballjugend in Holland
(mth). … Die weibliche A-Jugend des VfL, die in der schleswig-holsteinischen Oberliga am Wochenende spielfrei war, weilte über das Wochenende im holländischen Hengelo, wo sie im Rahmen eines großen Jungmannturnieres zwei internationale Freundschaftsspiele austrug. Gegen eine holländische Auswahlmannschaft gelang der von Ulli Meyer und Ulli Münchow betreuten Mannschaft dabei ein glücklicher 9:8-Erfolg, der erst in letzter Minute herausgeworfen wurde, und gegen Gastgeber Herkules Hengelo siegten die Oldesloerinnen nach einem 9:2-Halbzeitvorsprung mit 15:12.
Kirsten van der Heyden (8), Meike Schäfer (je 8). Katja Schoppenhauer, Kirstin Timm, Bettina Witten (je 2), Kerstin Steffek und Birte Höppner erzielten in den beiden Spielen die Tore für den VfL, der beim alten Oldesloer Freund Johan van Harte wieder außerordentlich gastfreundlich aufgenommen wurde. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 9.9.1981
Freitag, 18. September 1981
(mth). … Auswärts muß am Sonntag um 15 Uhr die weibliche A-Jugend des VfL antreten, die nach längerer Pause – ihr erstes und bisher einziges Punktspiel in dieser Saison liegt schon drei Wochen zurück – wieder in das Geschehen in der schleswig-holsteinischen Oberliga eingreift. Gegner der Schützlinge von Trainer Ulli Meyer ist der VfL Bad Schwartau. Gegen diesen Gegner hat sich der VfL auch in den letzten so erfolgreichen Jahren nicht immer leicht getan.
STORMARNER TAGEBLATT vom 18.9.1981
Sonntag, 20. September 1981
VfL Bad Schwartau – VfL Oldesloe 8:12
Weibliche A-Jugend bleibt ungeschlagen
(mth). … Die weibliche A-Jugend erwischte in Bad Schwartau einen außerordentlich guten Start und gingen schnell mit 1:0, 4:1 und 5:2 in Führung. Danach aber war dann für längere Zeit Sand im Getriebe beim amtierenden Landesmeister und da sich auch Torhüterin Martina Pusch nicht in Bestform befand, kamen die Gastgeberinnen bis zur Pause auf 4:5 heran. Auch nach dem Seitenwechsel setzte sich die Durststrecke für die Stormarnerinnen noch weiter fort.
Als der VfL Bad Schwartau dann aber sogar mit 6:5 in Führung gegangen war, wachten die Oldesloer Mädchen wieder auf. Anke Petersen, die nun das Tor hütete, gab der Abwehr neuen Halt und die entscheidenden Impulse gingen nun von Heinke Juds aus, die sich in eine tolle Form steigerte. Mit zwei Toren brachte sie ihre Mannschaft nun zunächst mit 7:6 in Führung, anschließend holte sie zwei Siebenmeter heraus, die Meike Schäfer sicher verwandelte und das vorentscheidende 10:7 erzielte sie wieder selbst. Danach ließen die Oldesloer Mädchen nichts mehr anbrennen und mit 12:8 brachten sie ihren zweiten Auswärtserfolg im zweiten Saisonspiel unter Dach und Fach.
Die Mannschaft von Trainer Ulli Meyer hat nun schon wieder 4:0 Punkte und nimmt zur Zeit den dritten Tabellenplatz ein. Mit fünf Toren war Heinke Juds auch die herausragende Torschützin ihrer Mannschaft. Meike Schäfer (3), Katja Schoppenhauer (2), Kerstin Steffek und Kirstin Timm steuerten die restlichen Treffer bei. Außerdem kamen noch Martina Pusch, Anke Petersen, Sonja Plath, Bettina Witten, Birte Höppner und Kirsten van der Heyden zum Einsatz. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 23.9.1981
Sonnabend, 26. September 1981
Heimpremiere mehrerer VfL-Handballmannschaften
(mth). Die neue Handballsaison ist zwar schon gut einen Monat alt, die Mannschaften des VfL Oldesloe aber haben sich in eigener Halle – abgesehen von einigen wenigen Freundschafts- und Pokalspielen – bisher sehr rar gemacht. Nun ist das natürlich nicht geschehen, weil die VfL-Handballer etwa Angst vor ihren eigenen Zuschauern gehabt hätten, nur war die Stormarnhalle an den betreffenden Wochen halt stets anderweitig besetzt, so daß man bisher ausschließlich hat auswärts antreten müssen.
An diesem Wochenende ist nun die „handballarme“ Zeit in der Stormarner Kreisstadt endlich vorbei. … Erstmals stellen sich dabei in eigener Halle auch die Renommiermannschaften der erfolgreichen VfL-Abteilung in eigener Halle vor. Den Anfang macht am Sonnabend ab 16 Uhr die weibliche A-Jugend, die in der schleswig-holsteinischen Oberliga auf den alten Rivalen MTV Herzhorn trifft.
Für den VfL, der als amtierender Landesmeister sein Gesicht doch erheblich verändert hat – insgesamt acht Spielerinnen aus dem letztjährigen Aufgebot sind nicht mehr dabei, weil sie entweder in die Damenklasse (Andrea Güldenpfennig, Wiebke Rickert, Andrea Struppek und Susanne Paetz) gewechselt sind, den Verein verlassen (Anja Bünger) oder mit dem Handball-Sport Schluß gemacht haben (Deike Eumann, Heike Büttner und Martina Ivens), sechs andere (Sonja Plath, Bettina Witten, Kerstin Steffek und Birte Höppner aus der eigenen B-Jugend, Kirstin Timm vom SSV Großensee und Kirsten van der Heyden vom SV Todesfelde) sind dafür hinzugekommen – ist die Ausgangsposition für dieses erste Heimspiel eigentlich nicht besonders gut.
Kerstin van der Heyden und Kerstin Steffek stehen wegen Klassenreisen Trainer Ulli Meyer nicht zur Verfügung, Meike Schäfer fällt eventuell wegen Erkrankung aus und auch Kirstin Timm ist auf Klassenreise, wird aber vermutlich „eingeflogen“. Einer Verlegung des Spiels aber haben die Herzhornerinnen nicht zugestimmt.
Trotz der zahlreichen Handicaps aber geht der VfL optimistisch in die Partie. Die Mädchen haben in ihren bisherigen beiden Auswärtsspielen gut zu gefallen gewußt und man hat auch vor dem MTV Herzhorn, der seine Mannschaft gegenüber der letzten Saison ebenfalls erheblich hat verändern müssen, keine Angst. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 26.9.1981
Sonnabend, 26. September 1981
VfL Oldesloe wJA – MTV Herzhorn 13:10 (8:4)
Die A-Jugend blieb weiter ungeschlagen
(mth). … Die weibliche A-Jugend, die gegen den MTV Herzhorn wie angekündigt nicht in bester Besetzung antreten konnte – Kerstin van der Heyden und Kerstin Steffek fehlten wegen Klassenreisen –‚ erwischte in ihrem ersten Heimspiel in dieser Saison einen schlechten Start und lag nach fünf Minuten mit 0:2 im Rückstand. Dann aber drehte der VfL, der die Rückraumschützinnen der Gäste sehr schnell immer besser in den Griff bekam, mächtig auf und zog über 5:2 auf 6:3 davon. Bis zur Halbzeit konnte der Vorsprung dann sogar auf 8:4 ausgebaut werden.
Auch nach dem Seitenwechsel konnte der VfL weiterhin das Geschehen eindeutig bestimmen. 10:4, 11:5 und schließlich 13:6 lauteten die Zwischenstände, die den erneuten Sieg der Truppe von Trainer Ulli Meyer nie mehr in Gefahr gerieten ließen. In der Schlußphase ließ die Konzentration bei den Oldesloerinnen dann zwar ein wenig nach, so daß die Herzhornerinnen durch vier verwandelte Siebenmeter noch auf 10:13 herankommen konnten, aber eine Wende konnten sie dem Spiel natürlich nicht mehr geben.
Für den VfL, der mit 6:0 Punkten hinter Riemann Eutin nun schon wieder den zweiten Tabellenlatz in der schleswig-holsteinischen Oberliga einnimmt, waren Katja Schoppenhauer und Meike Schäfer mit je vier Treffern die erfolgreichsten Torwerferinnen. Heinke Juds, Bettina Witten (je 2) und Kirstin Timm, die für dieses Spiel eigens von einer Klassenreise aus Dänemark „eingeflogen“ wurden, erzielten die restlichen Treffer. Außerdem waren noch Anke Petersen, Martina Pusch, Sonja Plath und Birte Höppner mit von der Partie. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 30.9.1981
Freitag, 2. Oktober 1981
(mth). … Mit Ausnahme der weiblichen D-Jugend, die am Sonnabend um 14.50 Uhr beim VfL Geesthacht antreten muß, genießen auch an diesem Wochenende wieder alle Handballmannschaften des VfL Oldesloe, für die Punktspiele auf dem Programm stehen, Heimrecht. Die Stormarnhalle ist am Sonnabendnachmittag und am Sonntag deshalb mit Handballspielen auch wieder ausgebucht.
Die Renommiermannschaft des VfL, die weibliche A-Jugend, in den letzten vier Jahren Landesmeister, dazu noch zweimal Deutscher Meister und norddeutscher Vizemeister, schickt sich auch in diesem Jahr wieder an, in der schleswig-holsteinischen Oberliga eine gute Rolle zu spielen. Obwohl Trainer Ulli Meyer das Gesicht der Mannschaft hat reichlich verändern müssen, ist die Truppe nach drei Spielen noch ohne Punktverlust und liegt schon wieder im Vorderfeld der Tabelle.
Am Sonntag um 15 Uhr ist im zweiten Heimspiel der Saison nun der alte Rivale TSV Nord Harrislee Gegner der Oldesloer Mädchen. Spiele dieser beiden Mannschaften sind in der Vergangenheit immer außerordentlich reizvoll gewesen, so daß auch diesmal wieder mit einer spannenden Auseinandersetzung zu rechnen ist. Der VfL ist zuversichtlich, wie zumeist in den letzten Jahren, auch in diesem Spiel die Oberhand zu behalten und damit den Marsch an die Tabellenspitze fortzusetzen. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 2.10.1981
Sonntag, 4. Oktober 1981
VfL Oldesloe wJA – TSV Nord Harrislee 8:12 (6:4)
(mth). … Einen Sieg, eine Niederlage und ein Unentschieden gab es am Wochenende für die drei „ranghöchsten“ Mannschaften der Handballabteilung des VfL Oldesloe. … Für die Niederlage zeichnete ausgerechnet die weibliche A-Jugend verantwortlich, die gegen den alten Rivalen TSV Nord Harrislee mit 8:12 verlor, und damit ihre erste Heimniederlage seit Bestehen der schleswig-holsteinischen Oberliga bezog. …
Die mit Abstand erfolgreichste Mannschaft der VfL-Handballabteilung schien auch gegen den TSV Nord Harrislee einem sicheren Sieg zuzusteuern. Die Mannschaft dominierte in der ersten Halbzeit eindeutig und führte auch beständig mit zwei Toren. Meike Schäfer und Kirsten van der Heyden hatten mit je drei Treffern den Löwenanteil am 6:4-Vorsprung der Oldesloer Mädchen.
Nach dem Seitenwechsel aber war der VfL dann kaum noch wieder zu erkennen. Ganze zwei Tore (Meike Schäfer und Heinke Juds) brachten die Schützlinge von Trainer Ulli Meyer nun noch zustande, und das war gegen eine Harrisleer Mannschaft, die sich prächtig zu steigern wußte – allen voran die ausgezeichnete Torhüterin –‚ zu wenig. Am Ende gab es beim VfL dann auch entsprechend lange Gesichter, denn der Gast hatte mit 12:8 verdient gewonnen.
Ein Beinbruch aber ist diese Niederlage für die Oldesloer Mädchen dennoch nicht. Jede Serie geht schließlich einmal zu Ende und mit 6:2 Punkten hat die Mannschaft als Tabellenzweiter hinter Riemann Eutin (8:0) und vor Harrislee (5:5) in der schleswig-holsteinischen Oberliga noch immer eine gute Ausgangsbasis. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 6.10.1981
(?) Sonntag, 11. Oktober 1981
(mth). … Nur ein schmales Programm hatten am letzten Wochenende die Handballmannschaften des VfL Oldesloe. Die Damen und die Herren waren in der zweiten Runde des Bezirkspokals beschäftigt und die weibliche A-Jugend nahm an einem Turnier in Groß Ellershausen (bei Göttingen) teil. … Die weibliche A-Jugend blieb bei dem Turnierungeschlagen und holte sich in überlegener Manier den Turniersieg. …
Bei dem Turnier in Groß Ellershausen trumpfte die diesmal von Ulli Münchow und Karl-Heinz Wriedt betreute Mannschaft gleich im ersten Vorrundenspiel gegen den Gastgeber mächtig auf und schuf mit einem 11:1-Erfolg die Grundlage für den späteren Vorrundensieg. Im nächsten Spiel aber bekamen die Oldesloerinnen dann aber erheblich mehr Widerstand entgegengesetzt. Der Gegner aus Bad Sooden war völlig gleichwertig und erkämpfte sich ein verdientes 5:5-Unentschieden, wobei sich die Oldesloerinnen sogar noch bei Torhüterin Anke Petersen bedanken mußten, die in der Schlußphase des Spiels einen Siebenmeter abwehrte.
Im letzten Vorrundenspiel gegen den SV Hedemünden dominierte der VfL dann aber wieder eindeutig und siegte überlegen mit 10:4. Spannend war dann wieder das Zwischenrundenspiel gegen Bad Karlshafen. Die Stormarnerinnen gingen zur Halbzeit mit 5:3 in Führung und nur mit äußerster Kraftanstrengung konnten sie diesen Zwei-Tore-Vorsprung bis zum Schluß (9:7) behaupten. Im Endspiel war dann wieder die Mannschaft aus Bad Sooden Gegner des VfL. Diesmal hatten die Oldesloerinnen keine Mühe mehr mit dem Gegner und mit einem sicheren 12:6-Erfolg wurde der Turniersieg unter Dach und Fach gebracht.
Kirstin Timm, die 17 Tore für den VfL erzielte, wurde darüber hinaus noch als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet. Die weiteren Treffer für den VfL, der nur knapp neben dem Turniersieg auch den Gewinn des Fairneßpreises verfehlte, erzielten Kirsten van der Heyden (14), Birte Höppner (10). Sonja Plath (5) und Sigrid Winterberg.
STORMARNER TAGEBLATT vom 13.10.1981
Sonntag, 18. Oktober 1981
VfL Oldesloe wJA – TG Rangenberg 17:7
(mth). … Die weibliche A-Jugend des VfL nutzte das punktspielfreie Wochenende in der schleswig-holsteinischen Oberliga zu einem Freundschaftsspiel gegen den Bezirksligisten TG Rangenberg. Ohne sich groß anzustrengen kamen die Oldesloerinnen dabei zu einem 17:7-Erfolg. Die Tore für den VfL, der in dieser Begegnung auf seine Stammspielerinnen Katja Schoppenhauer und Kirsten van der Heyden verzichten mußte, erzielten Sonja Plath (4), Kerstin Steffek, Heinke Juds, Meike Schäfer (je 3), Kirstin Timm und Bettina Witten (je 2). Außerdem kamen noch Martina Pusch, Anke Petersen, Sigrid Winterberg und Gaby Wernecke zum Einsatz. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 20.10.1981
Freitag, 30. Oktober 1981
Die VfL-Mädchen wollen die Spitze im Auge behalten
(mth). Bis auf die männliche A-Jugend haben sämtliche Handballmannschaften des VfL Oldesloe, die am Wochenende im Einsatz sind, Heimrecht.
Den Anfang macht am Sonnabend um 16 Uhr die weibliche A-Jugend, die in der schleswig-holsteinischen Oberliga auf den TSV Munkbrarup trifft. Die Gäste haben sich als Neuling in der neuen Spielklasse bislang ausgezeichnet zurechtgefunden und nehmen mit 4:2 Punkten zur Zeit den dritten Tabellenplatz ein. Für die Schützlinge von Trainer Ulli Meyer wird das Spiel sicher ein harter Brocken, zumal die Mannschaft unbedingt zwei Punkte unter Dach und Fach bringen will, um Spitzenreiter Riemann Eutin (8:0 Punkte) weiterhin auf den Fersen bleiben zu können. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 30.10.1981
Sonnabend, 31. Oktober 1981
VfL Oldesloe wJA – TSV Munkbrarup 19:11 (10:5)
Die A-Jugend hält Anschluß
(mth). Außerordentlich zufrieden konnte am Wochenende die Handballabteilung des VfL Oldesloe mit dem Abschneiden ihrer „Renommiermannschaften“ sein. Die weibliche A-Jugend zeigte in der schleswig-holsteinischen Oberliga Aufsteiger TSV Munkbrarup mit einem 19:11-Sieg ganz deutlich, wer „Herr im Hause“ ist. …
Die VfL-Mädchen hatten gegen ihre Gäste aus Munkbrarup zwar einen etwas nervösen Beginn, als dann aber Kirstin Timm in der vierten Minute mit dem 1:0 den Bann brach, gab es für die Oldesloerinnen kein Halten mehr. Über 5:1 und 8:3 war mit 10:5 schon bei Halbzeit ein klarer Vorsprung herausgeworfen worden, und auch im zweiten Durchgang ließ der VfL trotz gelegentlicher Ruhepausen nichts mehr anbrennen und siegte jederzeit ungefährdet.
Mit fünf Treffern war Heinke Juds erfolgreichste Werferin Ihrer Mannschaft. Bettina Witten, Kirstin Timm (je 4), Meike Schäfer(3), Birte Höppner, Sonja Plath und Kirsten van der Heyden steuerten die restlichen Tore bei. Außerdem kamen noch Martina Pusch, Anke Petersen (je eine Halbzeit im Tor) und Kerstin Steffek zum Einsatz.
Die Tabelle in der schleswig-holsteinischen Oberliga hat nun folgendes Aussehen:
TS Riemann Eutin 4 66:35 8:0
VfL Oldesloe 5 62:50 8:2
TSV Nord-Harrislee 5 59:59 5:5
VfL Bad Schwartau 3 32:32 4:2
TS Kaltenkirchen 4 45:38 4:4
TSV Munkbrarup 4 48:53 4:4
TS Bad Bramstedt 4 46:53 4:4
TSV Altenholz 3 26:45 1:5
Holstein Kiel 4 37:45 1:7
MTV Herzhorn 4 42:51 1:7
STORMARNER TAGEBLATT vom 3.11.1981
Freitag, 6. November 1981
(mth). … Die weibliche A-Jugend tritt in der schleswig-holsteinischen Oberliga bei KSV Holstein Kiel an (Sonnabend 18 Uhr) und will unbedingt versuchen, mit einem Sieg An-schluß an Spitzenreiter Riemann Eutin zu halten. In der letzten Saison gab der VfL bei den Kielerinnen den einzigen Punkt in der ganzen Saison ab und ist natürlich entsprechend vorgewarnt, auch wenn die Kielerinnen offensichtlich nicht mehr die Stärke vergangener Jahre haben. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 6.11.1981
Sonnabend, 7. November 1981
Holstein Kiel – VfL Oldesloe wJA 8:10
(mth). … Die weibliche A-Jugend hielt mit einem allerdings knappen 10:8-Erfolg beim KSV Holstein Kiel Anschluß an die Tabellenspitze in der schleswig-holsteinischen Oberliga. …
Die weibliche A-Jugend tat sich, wie schon im letzten Jahr, als man mit einem 12:12-Unentschieden den einzigen Verlustpunkt in der ganzen Saison hinnehmen mußte, beim KSV Holstein Kiel recht schwer. Der VfL war zwar während des ganzen Spieles in Führung, es gelang ihm aber nie, dem Gegner entscheidend davonzuziehen. Aber der 10:8-Erfolg reichte den Oldesloer Mädchen schließlich ja auch, um Anschluß an Tabellenführer Riemann Eutin halten zu können.
Die Tore für den VfL, bei dem Steffi Bernecker vom SV Todesfelde erstmals mitwirken konnte, die eine Verstärkung für den Rückraum zu werden verspricht, erzielten Kirstin Timm (4), Heinke Juds (3), Bettina Witten (2) und Meike Schäfer. Außerdem kamen noch Martina Pusch, Anke Petersen, Steffi Bernecker, Sonja Plath, Kerstin Steffek und Birte Höppner zum Einsatz. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 10.11.1981
Dienstag, 17. November 1981
(mth). … Morgen, am Bußtag, ist von den VfL-Teams nur die weibliche A-Jugend im Einsatz, die sich an einem Turnier des TSV Bremervörde beteiligt, das sie seit 1975 schon viermal gewinnen konnte. Ob den Oldesloerinnen ein weiterer Sieg gelingen kann ist nicht sehr wahrscheinlich, denn neben der verletzten Katja Schoppenhauer werden auch Heinke Juds, Meike Schäfer und Kirsten van der Heyden nicht mit von der Partie sein, da sie, ebenso wie Jugendnationalspielerin Andrea Güldenpfennig zu einem Juniorinnen-Sichtungsturnier des Landesverbandes in Neustadt eingeladen wurden.
STORMARNER TAGEBLATT vom 17.11.19081
Mittwoch, 18. November 1981
(mth). … Am Bußtag beteiligten sich die weibliche A-Jugend an einem stark besetzten Turnier in Bremervörde, wo sie nach Siegen über TSV Bremervörde (7:3) und TV Oyten (8:6) und Niederlagen gegen den Deutschen Vizemeister TuS Alstertal (6:11) und VfL Hameln (8:11) den dritten Platz belegte. Mit Meike Schäfer, Heinke Juds und Kirsten van der Heyden, die zusammen mit Andrea Güldenpfennig in einer Junioren-Bezirksauswahl mitmischten, fehlten dem VfL allerdings drei der wertvollsten Stammspielerinnen. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 25.11.1981
Sonnabend, 21. November 1981
Viel Handball in der Stormarnhalle
(mth). In der Stormarnhalle kommt es am Wochenende zu zahlreichen Handballspielen mit Mannschaften des VfL Oldesloe. … Die weibliche A-Jugend möchte mit einem Sieg gegen den Oldenburger SV (Sonntag 14.45 Uhr) Anschluß an Spitzenreiter Riemann Eutin halten.
STORMARNER TAGEBLATT vom 21.11.1981
Sonntag, 22. November 1981
VfL Oldesloe wJA – Oldenburger SV 16:9
(mth). … Meike Schäfer, Heinke Juds und Kirsten van der Heyden wirkten gegen den Bezirksliga-Spitzenreiter SV Oldenburg in einem Freundschaftsspiel in der Stormarnhalle nicht mit, dennoch gelang dem VfL, bei dem Katja Schoppenhauer nach zweimonatiger Verletzungspause wieder mitwirkte, ein klarer 16:9-Erfolg. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 25.11.1981
Freitag, 27. November 1981
A-Jugend will Revanche in Harrislee
(mth). … Die weibliche A-Jugend muß in der schleswig-holsteinischen Oberliga beim TSV Nord Harrislee antreten (Sonnabend 16.15 Uhr) und will alles daransetzen, um sich für die Hinspielniederlage in eigener Halle zu revanchieren und damit weiter Anschluß an Spitzenreiter Riemann Eutin halten. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 27.11.1981
Sonnabend, 28. November 1981
TSV Nord Harrislee – VfL Oldesloe wJA 8:9 (3:8)
Erfolgreiche Revanche stand lange auf des Messers Schneide
VfL-Mädchen siegten in Harrislee mit 9:8
(mth). Die weibliche A-Jugendmannschaft der Handballabteilung hat in der schleswig-holsteinischen Oberliga erfolgreich Revanche für ihre bisher einzige Niederlage in dieser Saison genommen. Beim TSV Nord Harrislee, gegen den sie in eigener Halle mit 8:12 verloren hatten, siegten die Schützlinge von Trainer Ulli Meyer denkbar knapp mit 9:8, nachdem sie zur Halbzeit schon mit 8:3 in Führung gelegen hatten.
Für die Oldesloer Mädchen lief es in der ersten Halbzeit ganz nach Wunsch. Trainer Ulli Meyer konnte erstmalig in dieser Saison alle zwölf zum Stamm der Mannschaft gehörenden Spielerinnen einsetzen, was zur Folge hatte, daß der VfL das Spiel fast nach Belieben beherrschte.
Über 2:0, 5:1 und 7:2 gingen die Stormarnerinnen mit 8:3 bis zum Seitenwechsel in Führung. wozu Kirstin Timm (3), Heinke Juds (2), Kerstin Steffek, Sonja Plath und Bettina Witten die Treffer beisteuerten. Damit schien für den VfL alles gelaufen, zumal Kerstin Steffek kurz nach dem Seitenwechsel den Vorsprung sogar auf 9:3 erhöhen konnte.
Aber dann sollte es doch noch einmal spannend werden. Als die Harrisleerinnen mit zwei Toren auf 5:9 herangekommen waren, ahnte noch niemand im Oldesloer Lager etwas Böses, und auch, daß Steffi Bernecker dann einen Siebenmeter verwarf, wurde noch nicht tragisch genommen.
Danach aber kam es für die VfL-Mädchen dann knüppeldick. Gleich drei Oldesloer Spielerinnen (Birte Höppner, Heinke Juds und Sonja Plath) wurden nun kurz hintereinander für zwei Minuten vorn Platz gestellt, wobei die VfL-Bank wenigstens mit zwei dieser Hinausstellungen haderte. In der Überzahl konnten die Gastgeberinnen durch zwei verwandelte Siebenmeter auf 7:9 verkürzen und fünf Minuten vor dem Abpfiff hieß es dann sogar durch ein Feldtor nur noch 8:9.
Der VfL hatte mit seinen eigenen Würfen nun kein Glück mehr – Kerstin van der Heyden traf allein dreimal das Holz des gegnerischen Tores – und in der dramatischen Schlußphase mußten dann Anke Petersen und Martina Pusch je noch einen Siebenmeter abwehren, um noch einen Punktverlust abzuwenden.
Außer den schon genannten Spielerinnen kamen beim VfL, der mit 12:2 Punkten hinter TS Riemann Eutin (12:0) weiterhin den zweiten Tabellenplatz in der schleswig-holsteinischen Oberliga einnimmt, noch Katja Schoppenhauer und Meike Schäfer zum Einsatz. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 2.12.1981
Sonnabend, 5. Dezember 1981
(mth). … 90 Minuten vor dieser Begegnung (Anm.: VfL Damen gegen TSV Breiholz im DHB-Pokal) trifft die weibliche A-Jugend des VfL in der schleswig-holsteinischen Oberliga auf den Tabellenletzten TSV Altenholz und sollte in der Lage sein, mit einem Sieg auf Tuchfühlung zu Spitzenreiter TS Riemann Eutin zu bleiben. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 5.12.1981
Sonnabend, 5. Dezember 1981
VfL Oldesloe wJA – TSV Altenholz 15:5 (7:4)
(mth). … Einen sicheren Sieg verbuchte die weibliche A-Jugend des VfL gegen das Schlußlicht der schleswig-holsteinischen Oberliga TSV Altenholz. Die Oldesloerinnen, die mit nunmehr 14:2 Punkten hinter Spitzenreiter TS Riemann Eutin (14:0) weiterhin den zweiten Tabellenplatz einnehmen, gewannen mit 15:5 nachdem sie zur Halbzeit „nur“ mit 7:4 geführt hatten.
Der amtierende Landesmeister war mit dem Ziel in das Spiel gegangen, es den Eutiner Mädchen in etwa gleich zu tun, die den TV Altenholz mit 34:3 abgekanzelt hatten. Mit diesen Erwartungen hatte man sich offensichtlich aber ein wenig zu sehr unter Erfolgsdruck gesetzt, womit die jungen VfL-Mädchen offensichtlich nicht so ganz fertig wurden. So dauerte es bis zur achten Minute, ehe Heinke Juds das 1:0 für den VfL erzielte. Zuvor mußte Martina Pusch schon zwei Siebenmeter abwehren, um einen Rückstand für ihre Mannschaft zu verhindern.
Nach dem 7:4-HaIbzeitvorsprung bliesen die Oldesloerinnen im zweiten Durchgang dann zu einer Generaloffensive, erzielten acht Tore hintereinander und kamen so noch zum deut-liehen 15:5-Erfolg. Meike Schäfer (5) und Heinke Juds (4) hatten den größten Anteil an den Torerfolgen der Oldesloer Mädchen. …
STORMARNER TAGEBLLATT vom 9.12.1981
Freitag, 18. Dezember 1981
(mth). … Nach der Pause am letzten Wochenende greifen an diesem Wochenende auch die drei ranghöchsten Mannschaften der Handballabteilung des VfL Oldesloe wieder in das Pflichtspielgeschehen ein.
Den Anfang macht am Sonnabend um 16 Uhr in der Stormarnhalle die weibliche A-Jugend. die den Tabellenvierten der schleswig-holsteinischen Oberliga, die Turnerschaft aus Kaltenkirchen, erwartet. Das Hinspiel in Kaltenkirchen konnten die Oldesloerinnen nur denkbar knapp mit 10:9 für sich entscheiden. Will die Truppe von Trainer Ulli Meyer. die zur Zeit mit 14:2 Punkten hinter TS Riemann Eutin (14:0) den zweiten Platz in der Tabelle belegt, den Anschluß an den Spitzenreiter nicht verlieren, muß dieses Spiel unbedingt gewonnen werden. Die Truppe um Heinke Juds und Meike Schäfer wird zur Verwirklichung dieses Vorhabens von vornherein konzentriert an diese Aufgabe herangehen müssen, um vor einer unangenehmen Überraschung sicher zu sein. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 18.12.1981
Sonnabend, 19. Dezember 1981
VfL Oldesloe wJA – Kaltenkirchener TS 14:6 (9:3)
Sieg für weibliche A-Jugend
(mth). Die weibliche A-Jugend blieb durch einen deutlichen 14:6-Erfolg über TS Kaltenkirchen auf Tuchfühlung mit dem Spitzenreiter der schleswig-holsteinischen Oberliga, TS Riemann Eutin. …
Schnell entschieden war die Partie in der Oberliga der weiblichen A-Jugend zwischen dem VfL und TS Kaltenkirchen. Die Oldesloerinnen drehten gleich zu Spielbeginn mächtig auf und gingen mit 7:1 in Führung, womit eigentlich schon alles gelaufen war. Nach der 9:3-Pausenführung ließ der VfL es im zweiten Spielabschnitt dann wesentlich ruhiger angehen. Der sichere Erfolg aber geriet nie in Gefahr. Heinke Juds, Meike Schäfer (je 3), Sonja Plath, Kirstin Timm, Kerstin Steffek (je 2), Kirsten van der Heyden und Katja Schoppenhauer erzielten die Tore für die Oldesloerinnen, für die außerdem noch Martina Pusch, Anke Petersen, Bettina Witten und Steffi Bernecker zum Einsatz kamen.
Großen Anteil an der klaren Überlegenheit des VfL hatten Kirstin Timm und Steffi Bernecker, die mit viel Erfolg die gefährlichste Kaltenkirchener Werferin kurz deckten. In der Tabelle nimmt der VfL mit 16:2 Punkten weiterhin den zweiten Platz hinter TS Riemann Eutin (16:0) ein. Nur diese beiden Mannschaften, die sich schon ein gutes Stück vom Feld abgesetzt haben, können noch als Anwärter auf den Gewinn des Landesmeistertitels angesehen werden. …
STORMARNER TAGEBLATT vom 22.12.1981
